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Kugeln sein kann, nimmt.1) Der den drei Kugeln gemeinsame Kaum ist durch drei Flächen (Theile der sphärischen Oberflächen) begrenzt, die je zu zwei einander schneiden nach kleinen Cirkeln, die in Flächen liegen, welche eine gemeinsame Linie haben, senkrecht zur Ebene, die durch die drei Mittelpunkte der einander schneidenden Kugeln geht.

Siebentes Kapitel.

Beziehungen zwischen dem molecularen Druck und dem Volumen.

Bedeutet in Formel (/?) N' den äusseren Druck, so ist nach unseren früheren Betrachtungen N^ diejenige Kraft, mit der die Flächeneinheit der Grenzschicht nach innen gezogen wird. NI wird, abgesehen von der Art des Stoffes, auch von dem Verdichtungsgrad abhängen, und wollen wir nunmehr N^ als Function des Volumens zu bestimmen suchen.

Dazu denken wir uns ein unendlich dünnes Säulchen in der Oberflächenschicht und betrachten unter dieser Schicht innerhalb des Körpers einen so grossen Theil des Raumes, als nöthig ist, um kein einziges Molecül, das noch Anziehung auf das Säulchen ausüben kann, auszuschliessen. Wäre in diesem Theil des Raumes nur ein Molecül vorhanden und stände dasselbe an dem gegebenen Punkte still, so würden wir den Ort und die Kräftefunction kennen müssen, um die ausgeübte Anziehung beurtheilen zu können. Aber bewegt sich dieses Theilchen und kann es ebenso gut jeden Ort des betrachteten Baumes einnehmen, dann fällt obige Schwierigkeit grössten-theils weg und wir werden sagen können, die durch ein Molecül ausgeübte Anziehung ist der Mittelwerth für diejenige, welche dasselbe an allen möglichen Stellen des bestimmten Raumes ausüben könnte. Dieselbe Betrachtung gilt für ein zweites Theilchen, das etwa zugleich mit dem ersten in demselben Eaum sich befindet. Kurz, die durch die während einer gewissen Zeit in dem besprochenen Räume vorhandene Materie ausgeübte Anziehung ist proportional der Menge oder der

*) Siehe Versl. kon. Ak. van Wetenschappen. Amsterdam. Oct. 1898.