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durch Anwendung auf Kohlensäure und andere Gase sehen, dass selbst für diese im sogenannten flüssigen Zustand die Gleichung richtig bleibt, sobald wir noch eine Correction wegen der Ausdehnung der Molecüle hinzufügen. Auf der ersten Seite der Gleichung kommen nur die Bewegungen des Molecüls als Ganzes vor, und ebenso sind auf der zweiten Seite die Momente der Kräfte, die das Aggregat zusammenhalten, weggelassen.
Um die angekündigte Correction wegen "der Grosse der Molecüle zu finden, habe ich es für gut gehalten, einen von dem bisherigen Gang abweichenden Weg einzuschlagen. Natürlich wird der Kinfluss der räumlichen Ausdehnung der Art sein, dass das Volumen, innerhalb dessen die Bewegung stattfindet, in Wirklichkeit kleiner ist, als es zu sein scheint. Anfänglich hielt ich die Differenz des äusseren Volumens und des Volumens der Molecüle für den der Bewegung zuzugestehenden Raum. Jedoch glaube ich durch weitere Betrachtungen beweisen '/AI können, dass bis zu einem bestimmten Grad der Verdichtung der Materie das äussere Volumen um das vierfache des Moleeuhirvolumens vermindert werden muss, und bei grösserer Dichte nur um ein beständiges abnehmendes Vielfache», davon. Wir betrachten dann die Molecüle nicht mehr als Mittelpunkte von Kräften ohne Ausdehnung, eine Vorstellung, die zu Anfang als rohe Annäherung erlaubt war. Die Untersuchungen über Diffusion und Reibung der Gase haben erkennen lassen, dass wir sie eher als kleine ausgedehnte Körper y,u betrachten haben und werden meine mitzutheilen-den Resultate diese Wahrheit aufs Neue bestätigen.
Schon früher haben Clausius und Maxwell die mittlere Weglaufe der Moleeüle berechnet. Betrachtet man jedoch die Art ihrer Berechnung genau, so sieht man sofort, dass sie den Moleeiilen wohl Ausdehnung in einer auf die Richtung der Bewegung senkrechten Ebene zuerkennen, jedoch keineswegs in dieser Richtung selbst; man könnte sagen, wohl Breite, aber keine Dicke.1. Die von ihnen in die Rechnung eingeführte Vereinfachung lilsst sich auch so bezeichnen, dass man sagt, sie vernachlässigten die Dicke der Molecüle gegenüber der mittleren Weglänge. Infolge dessen haben sie den mittleren Weg zu gross angegeben, gerade als wollte man bei einem an die