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gewicht. Man kann also nicht von einein im Gleichgewicht befindlichen Theilchen sagen, es habe keine potentielle Energie, eben weil es im Gleichgewicht ist. Ein Massenpunkt in einer homogenen kugelförmigen Schale ist im Gleichgewicht ? wenn die Kraft umgekehrt proportional dem Quadrat der Entfernung wirkt; auf das Theilchen wirkt keine Kraft und doch hat dieselbe in Bezug auf die Theilchen der Schale potentielle Energie. Gerade so ist ein electrisches Theilchen innerhalb eines Leiters im Gleichgewicht, aber doch haben die Punkte innerhalb des Leiters potentielle Energie. In den beiden letztgenannten Fällen ist das Potential nicht Null, -sondern constant, und es wirkt keine Kraft auf das Theilchen, nicht aus Mangel an potentieller Energie, sondern weil die Grosse derselben für alle möglichen Punkte dieselbe bleibt. Dasselbe ist der Fall mit einem Molecül innerhalb einer Flüssigkeit. Auch hier ist die Kraft gleich Null, da die Menge potentieller Energie bei der Verschiebung der Theilchen, wenn sie nur innerhalb der Oberfläche bleiben, constant ist. Auch hier haben wir sich anziehende Theilchen, zwischen denen noch gewisse Abstände bestehen. Die Wärmebewegung hindert wohl die weitere Annäherung, ist aber bei der potentiellen Energie ausser Rechnung zu lassen. Nur wenn eine abstossende Kraft die Annäherung nicht gestattete, dann würde die Menge nicht allein aus der Kenntniss des Abstandes und der anziehenden Kraft berechnet werden können und selbst für den Fall, dass die Kräftefunction für die abstossende und für die anziehende Kraft dieselbe wäre, würde keine potentielle Energie vorhanden sein.

Sollen wir für eine Anzahl sich anziehender Theilchen die Menge der potentiellen Energie angeben, dann muss dieselbe für jedes besonders bekannt sein; die Summe davon giebt offenbar das Doppelte der gesuchten Grosse an. So hat man z. B bei der Berechnung der potentiellen Energie für das Theilchen a auch das Theilchen b herangezogen. Und umgekehrt hat man für b auch a in Eechnung gebracht, und somit den nur einmal zu rechnenden Betrag doppelt gezählt. Mit anderen Worten, wir suchen die Hälfte von dem zu bekommen, was man in der Electricitätslehre das Potential einer Masse auf sich selber nennt, analytisch dargestellt durch: