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weicht schon insofern davon ab, als ihre Spannung für dieselbe Flüssigkeit bei unveränderter Temperatur unveränderlich ist, unbeschadet der Vergrösserung oder Verkleinerung der Oberfläche. Bei der Vergrösserung der Oberfläche kommen Molecüle aus dem Innern auf der Oberfläche zum Vorschein; bei der Verkleinerung werden Molecüle von aussen nach innen gebracht. Im Verhältniss zur Schwerkraft ist die Grosse H sehr bedeutend; ein Quadratmillimeter der Oberflächenschicht umfasst doch bei der geringen Dicke derselben so .wenig Stoff, dass wir 16,4 mg als sehr gross betrachten müssen. Daher auch bei sehr geringen Flüssigkeitsmassen, z.B. dünnen Flüssigkeitsplatten , die Schwerkraft ausser Acht gelassen werden kann.

Bei sehr grossen Flüssigkeitsmassen dagegen ist die Schwerkraft offenbar gegenüber dem molecularen durch die Grosse H dargestellten Druck sehr gross. So nimmt ein grosser Quecksilbertropfen auf einer Glasplatte nicht die Kugelform an, wie eine Flüssigkeit ohne den Einfluss der Schwerkraft thun müsste.

Wir haben nun noch den Ausdruck:

2%m 72= - 2%(Kx + Jij + Z z)

für eine der Schwerkraft unterworfene Flüssigkeitsmasse abzuleiten, und zwar in der Voraussetzung, dass der die Unterlage bildende Körper keinen anderen Einfluss ausübt, als sie zu tragen.

In diesem Falle wirken also auf die Oberfläche der mole-culare Druck, und durch die gesammte Masse die Schwerkraft. Nun ist der normale Druck nicht constant, sondern nimmt mit der Tiefe zu. Sind R und Rl die Hauptkriimmungsradien des höchsten Punktes der Flüssigkeit im Abstand h von der horizontalen Ebene, und beträgt hier der Druck:

'K+^\R+ so wird in einer Schicht von der Höhe z der Druck sein:

wo D die Dichte der Flüssigkeit bedeutet.