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und des durch den Versuch gelieferten Products kann uns einigermassen auf die Grosse der molecularen Kraft schliesseu lassen. Bleibt diese Differenz constant, so würde daraus folgen, dass auch der moleculare Druck bei constanter Temperatur in umgekehrtem Verhältnis s' zu dem Volumen steht. Wir haben jedoch keinen Grund, ä priori diesen Schluss zu machen. Wie wir später sehen werden, ist eher zu erwarten, dass der Druck dem Quadrat der Dichte proportional ist. In diesem Falle wird N^ v mit der Verminderung des Volumens zunehmen, ein Resultat, das ganz übereinstimmt mit dem Satze, dass bei nicht vollkommenen Gasen das Product von Druck in Volumen bei wachsendem Druck abnimmt.
Ist eine Flüssigkeit einem äusseren Druck unterworfen, der, wie wir wissen, senkrecht auf der Oberfläche überall gleich stark sein rnuss, vorausgesetzt, dass die Flüssigkeit nicht dem Kinfluss der Schwerkraft unterliegt, so wird (6) gerade wie bei Dämpfen auf die Form:
Slmr* = %(N+N^v roducirt.
KK muss wohl berücksichtigt werden, class die Beziehung zwischen /V und IVl in diesem Falle eine ganz andere ist, als bei Dämpfen. Hei Flüssigkeiten ist N, (der moleculare Druck) ungleich viel grösser, als ./V gewöhnlich sein kann. Die geringe Zusanimendrüokbarkeit der Flüssigkeiten bei der Vermehrung des äusseren Druckes um eine Atmosphäre kann uns daher nicht in Erstaunen setzen. Die Druckvermehrung, die die Flüssigkeit dabei erfährt, ist von so geringer Bedeutung, dass man früher meinen konnte, Flüssigkeiten seien incompressibel.
(•iloidwiitf (18) gibt eine Beziehung zwischen v und 7V. Nehmen wir ?? als Abscisse und N als Ordinate, so erhalten wir, die Temperatur und somit V constant setzend, die unter dorn Namen der Isotherme bekannte Curve. Diese Beziehung gilt dann unverändert, wenn wir die Molecüle als Punkte annehmen. Da, dies aber in Wirklichkeit nicht der Fall ist, wird (13), um sie auf wirklich vorhandene Stoffe anwenden HU können, einer (Jorrection bedürfen, die wir weiter unten entwickln werden. Dabei muss sich A^ als Function von v ergeben. Die Gleichung (18) kann somit als die Grundgleiclmng der Isotherme betrachtet werden.
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