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cüle, und zwar muss dieselbe so beschaffen sein, dass sie einer Volumen Verminderung entgegenwirkt und sich so als abstossende Kraft erweist. Betreffs der Art dieser Bewegung sind für die verschiedenen Aggregatzustände mehr oder weniger ausgebaute Vorstellungen entwickelt worden. Besonders für die sogenannten Gase haben vor allen die Untersuchungen von Clau-sius und Maxwell die Theorie der Wärmebewegung durchgeführt. Bevor wir jedoch auf die Art dieser Bewegung in den verschiedenen Aggregatzustäaden näher eingehen, wollen wir nach einem von Clausius (1870) gegebenen Theorem die Beziehung zwischen der lebendigen Kraft der Bewegung und der molecularen Anziehung aufstellen. Clausius gibt diese Formel, um nach der Mechanik entlehnten Sätzen das zweite Gesetz der mechanischen Wärmetheorie zu beweisen. Wir, führen die Formel aus für den .eben erwähnten Zweck.
Zweites Kapitel,
Ableitung der Grundgleichung für die Isotherme.
Wir denken uns eine Anzahl Massenpunkte, die zusammen -einen unveränderlichen Theil des Raumes erfüllen. Sie mögen vorläufig in Bewegung sein. Das Resultat unserer Berechnung soll uns ein Maass für die Bewegung finden lassen, oder uns lehren, sobald dieses gleich Null ist, dass die Punkte in Ruhe sind. Für die Art der Bewegung setzen wir nur voraus, dass sie, wie Clausius sich ausdrückt, stationär ist, das heisst: die Abstände der Massepunkte von einem beliebigen Punkte sind variabel, aber nur innerhalb sehr engen Grenzen, oder im Fall die Vergrosserung dieser Abstände einen merkbaren Werth erhalten sollte, muss die Ortsveränderung eine derartige sein, dass man sich vorstellen kann, die Theilchen haben unter einander die Plätze gewechselt. Diese Vorstellung ist bei den 'Theilchen eines im Gleichgewicht verharrenden Körpers verwirklicht. Sind die Componenten der Kraft, die in einem gegebenen Augenblick auf die Massenpunkte wirken, X, Y, Z, ferner die Coordinaten der Punkte #, y, z, so kommt es darauf .an, die Werthe für 2Xx, <£Yy, 2Zz zu finden.